Historie

Wie alles begann!

Januar 2002 

  • Kontakte mit Dolmetschern in Bad Aibling und Cavaion

Februar 2002

  • Austausch der beiderseitigen Fest-und Veranstaltungskalender 

April 2002

  • Gegenbesuch des Gemeinderates von Cavaion in Bad Aibling mit 3-tägigem Programm (organisiert von Alois und I. Pöschl)
    Besichtigung von Schloß Herrenchiemsee, Stadtrundgang durch Bad Aibling, Empfang im Rathaus mit Weißwurstessen, Kirche in Berbling, Heimatabend in Mietraching. Sonntag Vormittag HI. Messe in St. Sebastian mit italienischem Pfar­rer, danach Imbiss beim „Sebastiani" und Rückfahrt nach Cavaion. 

Mai 2002

  • Spargelfest in Cavaion, Aiblinger Besucher
  • Wanderausflug einer Seniorengruppe nach Cavaion
  • Workshop einer Foto-Gruppe der Vhs B.A. mit Motivsuche in Cavaion

Juni 2002

  • Der erste Italienischkurs der Vhs B.A. in Cavaion mit Freizeitprogramm unter der Leitung
  • von Carmela Roiu (organisiert von Alois Pöschl).

August 2002

  • Besuchergruppe der Stadt Bad Aibling (Bürgermeister, Stadtwerke, Stadtverwaltung) anlässlich des Bildhauer-Wettbewerbs in Sega, mit Besichtigung von Marmor-Steinbrüchen geführt von A. Segattini. Stadtwerke und Stadtverwaltung kaufen dort Brunnen für Aibling.
  • Sänger-Wettbewerb und Wahl der Miss Gardasee in Cavaion, Kon­rad Gartmeier in der Jury.
  • Kontaktgespräch der Aiblinger Big Band mit der Comune Cavaion

Oktober 2002

  • E-Mail-Austausch von Schülergruppen Aibling/Cavaion

November 2002

  • Besuchergruppe aus Cavaion beim Jahreskonzert der Big Band
  • Gespräche der hiesigen Werbegemeinschaft mit Vertretern aus Ca­vaion über ein gemeinsames Projekt

Januar 2003

  • Foto-Ausstellung der Teilnehmer des Workshops mit Motiven aus Cavaion in der Kreissparkasse Bad Aibling 

März 2003

  • Kontaktgespräche zwischen Alois Pöschl und dem Assessore für Veranstaltungen 

Mai 2003

  • Betriebsausflug der Stadtwerke Bad Aibling nach Cavaion 
  • Prämierung von Wein, Öl und Spargel aus der Region um Cavaion, Torcolo unter Teilnahme von A. und I. Pöschl
  • Delegationen der Werbegemeinschaft und des Kunstvereins beim Spargelfest in Cavaion 

Juni 2003

  • Italienisch-Sprachkurs der vhs Bad Aibling in Cavaion mit Freizeitprogramm (1 Woche) organisiert von Alois Pöschl. Der Sprachkurs soll ab sofort jedes Jahr stattfinden, Leitung Carmela Roiu. 
  • Gemeinsame Konzerte von zwei Kirchenchören aus Bad Aibling und Cavaion mit interkulturellem Treffen und Feiern in Cavaion (organi­siert von Frau Düsel)

Juli 2003

  • Ausstellung von Kunstwerken der Künstlergemeinde aus Cavaion im Feuerwehrhaus in Bad Aibling, 2 tägiges Rahmenprogramm für die Künstler (organisiert von Alois Pöschl) 

August 2003

  • Mozartkonzert in Cavaion, Villa Cordevigo mit Gästen aus Bad Aibling Konzerte der Aiblinger Big Band in Bardolino und Cavaion (Organi­sation Alois Pöschl und Dr. Walter Kessler)
  • 1. Weinfest in Bad Aibling mit Wein, Wurst und Käse aus Cavaion (Organisator Konrad Gartmeier)

September 2003

  • Konzert der Philharmoniker aus Verona in Cavaion mit Aiblinger Gästen
  • Vorbesprechungen für Veranstaltungen des TUS, des AMC und des Schachclubs mit Partnergruppen aus Cavaion, geplanter Ferienaustausch für Kinder

Oktober 2003

  • Besuch des AMC-Vorstand in Cavaion

November 2003

  • Planung einer Arbeitsgruppe „action Cavaion" in Bad Aibling

April 2004

  • Ausstellung des Kunstvereins Bad Aibling in Cavaion 

Mai 2004

  • Italienisch-Sprachkurs der vhs in Cavaion mit Freizeitprogramm 

Juni 2004

  • 1.Sitzung der „Interessengemeinschaft action Cavaion"

Juli 2004

  • 3-tägiger Besuch der Aiblinger Fußballjugend in Cavaion (Organisati­on lrmgard Pöschl und Silvio Lonardi)

August 2004

  • Weinfest in Bad Aibling dazu Besuch des 1. und 2. Bürgermeisters von Cavaion, des Wein-und Wurstlieferanten 

Oktober 2004

  • Aiblinger Radfahrergruppe zu Besuch in Cavaion 

November

  • Italienische Delegation (Bürgermeister, Stadträte, Geschäftsleute) zu Besuch in Aibling beim Bigband-Konzert und Weihnachtsmarkt. 
  • Cavaioneser Geschäftsleute hatten einen Stand am Weihnachtsmarkt mit Spezialitäten der Region 

April 2005

  • Sitzung der Mitglieder „action Cavaion" 

Mai 2005

  • 3-tägige Informationsfahrt zum Spargelfest nach Cavaion für Vereinsvorstände und -mitglieder, die noch nicht in Cavaion wa­ren mit großem Rahmenprogramm, ca. 30 Personen aus
  • sieben verschiedenen Vereinen (Organisation lrmgard Pöschl)
  • Einwöchiger italienisch-Sprachkurs der vhs in Cavaion 

Juni 2005

  • Besuch von Mitgliedern der Aiblinger Werbegemeinschaft in Cavaion 
  • Lorenzo Sartori wird zum 1. Bürgermeister von Cavaion gewählt, Giancarlo Sabaini zum 2. BM. 
  • 3tägiger Besuch einer Radfahrergruppe aus Cavaion einschließlich 1. Bürgermeister in Bad Aibling mit Besuch des 150-jährigen Jubilä­ums der Willinger Musik

Juli 2005

  • Stadtrat von Aibling befürwortet die Städtepartnerschaft zwischen Ai­bling und Cavaion

August 2005

  • Weinfest in Bad Aibling mit Besuch aus Cavaion 1. und 2. Bürger­meister. BM Sartori teilt mit, dass die Comune Cavaion zur Städte­freundschaft sehr positiv eingestellt ist. 

Oktober 2005

  • Eine Gruppe des TuS mit Herrn Kobl besucht Cavaion und versucht­Kontakte zum dortigen Sportverein zu knüpfen. 

November 2005

  • Eine größere Besuchergruppe und Stadträte aus Bad Aibling fahren nach Cavaion. Der Termin für die Unterzeichnung des Freund­schaftsvertrages in Cavaion wird auf den 20. Mai 2006 festgelegt. 
  • BM Sartori und Freunde sind zum Bigband-Konzert in Bad Aibling 

Dezember 2005

  • Geschäftsleute aus Cavaion kommen zum Aiblinger Weihnachts­markt und verkaufen Produkte aus ihrer Region 

Partnerschaft die gerne gelebt wird.

Drei Tage Sonnenschein und drei Tage mit den italienischen Freundinnen und Freunden in Cavaion, die unvergessen bleiben. Mit über 60 Leuten aus Bad Aibling und Umgebung ging es ab in die Partnerstadt Cavaion Veronese, um die Freundschaft zwischen den beiden Städten zu festigen und das 13. Jubiläum der Städtepartnerschaft zu feiern.

Am Ziel der Reise in den Süden besichtigten die Aiblinger die Firma „Cavaion Sideloaders Baumann“ von Dr. Wolfgang Baumann, der zu den Gründervätern der Städtepartnerschaft zählt. Dort gewährte der Geschäftsführer Dr. Klaus Pirpamer zusammen mit weiteren Mitarbeitern spannende Einblicke in die Tätigkeiten des Unternehmens, das Seitenstapler auf Bestellung hergestellt und diese weltweit in rund 60 Ländern vertreibt. Abends genossen die Aiblinger bei bestem Wein und Sonnenuntergang am Strand Lido di Cisano das Flair und die Stimmung am Gardasee.

Am nächsten Tag besichtigte die Gruppe aus Bad Aibling die Wallfahrtskirche Madonna della Corona in Ferrara di Monte Baldo. Diese Kirche wurde in 773 m Höhe in den Felsen gebaut und war ursprünglich von und für Eremiten errichtet.

Am Abend fand die Partnerschaftsfeier im Torcolo in Cavaion statt. Weil in der Partnerstadt neben der Europawahl auch die Kommunalwahl stattfand, waren viele neue Gemeinderäte bei der Feier anwesend. Die Bürgermeisterin Sabrina Tramonte begrüßte die Gäste mit italienischem Temperament und bedankte sich beim Freundeskreis Cavaion- Bad Aibling für die gute Vorbereitung. Ihr Bürgermeisterkollege Felix Schwaller freute sich über die Wiederwahl von Sabrina Tramonte und meinte, dass damit ihre gute Arbeit honoriert wurde. Er machte keinen Hehl daraus, dass er sich gut an sie gewöhnt hat und allein deshalb schon froh ist, sie wieder als Bürgermeisterkollegin zu haben. Wenn ihm auch im großen Europa einige Staatsmänner suspekt sind, so lobte er das kleine Europa zwischen Italien und Bayern.

Die Vorsitzende des Freundeskreises Cavaion-Bad Aibling e.V., Frau Irmi Gruber, betonte in ihrer Ansprache, von ihrer Tochter Valerie Gruber konsekutiv ins Italienische übersetzt, die vielen Verbindungen zwischen Bad Aibling und Cavaion. Zugleich wies sie auf die Bedeutung des Italienischkurses hin, der unter der Leitung von Frau Carmela Roiu immer gut besucht ist.

Im Anschluss überreichte Bürgermeister Felix Schwaller seiner Amtskollegin Sabrina Tramonte eine beleuchtete Weltkugel aus getragenen Hufeisen, die von der Künstlerin Uschi Kannopka angefertigt worden war. Felix Schwaller deutete an, dass Eisen ein sehr hartes Material ist, das dennoch geformt werden kann. Die vielen Hufeisen symbolisieren ihm zufolge den Fleiß seiner Amtskollegin Sabrina Tramonte und zeigen, dass auch durch harte Arbeit Glück entstehen kann.

Cavaions Geschenk an Bad Aibling war eine Skulptur aus Cavaioner Marmor, die der Bürgermeister freudig entgegennahm. Sabrina Tramonte assoziierte die Form der Skulptur mit der Freundschaft zwischen Cavaion und Bad Aibling.

Beim Austausch der vielen Geschenke wurden auch die neuen Gemeinderäte aus Cavaion mit ihren jeweiligen Ämtern und Aufgaben vorgestellt. Die erste und zweite Vorsitzende des Freundeskreises Cavaion - Bad Aibling e.V., Frau Irmi Gruber und Frau Elisabeth Gessner, übergaben ebenfalls Geschenke an verdiente und treue Vertreterinnen und Vertreter der Partnerschaft. Aus dem Bad Aiblinger Stadtrat waren neben der dritten Bürgermeisterin Frau Kirsten Hieble-Fritz und der bereits erwähnten Frau Elisabeth Gessner auch Frau Katharina Dietel, Frau Rosemarie Matheis, Herr Rudi Gebhart und Herr Hans Schweiger anwesend. Von allen Seiten gelobt wurde die Familie Bauer-Gallucci aus Cavaion. Frau Sabine Bauer übersetzt in allen denkbaren Varianten von der bayerischen in die italienische Sprache sowie vom Veroneser Dialekt in die deutsche Sprache. Ihr Mann Francesco Gallucci kredenzte Wein beim Abendessen und unterstützte sie bei der Organisation und Reiseleitung, und auch ihr Vater Max Bauer fungierte als Eventmanager. Ohne die tatkräftige Zusammenarbeit zwischen Sabine, ihrer Familie und dem Freundeskreis Cavaion – Bad Aibling könnte die Partnerschaft nicht so gut gedeihen.

Nach dem offiziellen Teil gab es noch einen Videoclip über die Partnerschaftsfeier des letzten Jahres zu sehen, der von Frau Brigitte Karlstetter professionell gestaltet wurde. Das Abendessen auf dem Vorplatz des Torcolo endete erst nach Mitternacht. Sangesfreudige Italienerinnen und Italiener unterhielten die Gäste mit ihrer heimlichen Nationalhymne, dem Gefangenenchor aus Nabucco. Der vielbejubelte Überraschungsauftritt einer Bauchtänzerin rundete den Abend gelungen ab.

Der letzte Tag stand bis zur Abfahrt zur freien Verfügung. Nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Kirche San Giovanni de Battista besuchten einige Aiblingerinnen und Aiblinger die Waisenkinder aus der Ukraine in der Scuola Elementare von Cavaion. Rudi Gebhart und Max Bauer drehten mit den Kindern Knödel und kochten Gulasch. Auch die beiden Rathauschefs aus Cavaion und Bad Aibling versuchten sich beim Knödelmachen. Das gemeinsam gestaltete Mittagessen schmeckte den Kindern aus der Ukraine und den Gästen unter den Pinienbäumen vorzüglich. Der Erlös des Mittagessens kam in die Kasse des Vereins Cavaion Nel Mondo.

Die Zeit in Cavaion war viel zu schnell vorbei – ein Zeichen, dass die Partnerschaft lebt. Schon jetzt freuen sich alle auf das nächste Treffen. 

 Autoren: Felix Schwaller, Valerie und Irmi Gruber

Im Bild Sabrina Tramonte(Bürgermeisterin von Cavaion)bei der Geschenkübergabe an Felix Schwaller(Bürgermeister von Bad Aibling)

Wie leergefegt - die Straßen von Bad Aiblings Partnergemeinde Cavaion Veronese

Bad Aibling/Cavaion – Seit vielen Jahren verbindet die Stadt Bad Aibling und die italienische Gemeinde Cavaion Veronese am Gardasee eine Städtepartnerschaft. Gepflegt wird diese mit gegenseitigen Besuchen, fröhlichen Veranstaltungen, Italienisch-Abenden und Stammtischen des Freundeskreises „Cavaion“. Klar, dass die Nachrichten aus Italien über die dortige Lage angesichts der Ausbreitung des Coronavirus auch die Freunde in der Mangfallstadt umtreibt. Einblicke in das Leben in der Kommune gibt Dolmetscherin Sabine Bauer aus Cavaion. Sie ist mit einem Italiener verheiratet, lebt dort mit ihrer Familie seit 25 Jahren und ist mit Bürgermeisterin Sabrina Tramonte sehr gut befreundet.

Sie berichtet: „Unser beschauliches, geselliges und gemütliches Leben in Cavaion Veronese, das auch unsere Freunde aus Bad Aibling so schätzen, ist mit einem Schlag vorbei. Ein Gesetzesbeschluss hat Montagnacht ganz Italien in den Ausnahmezustand versetzt. Wer nicht von zuhause aus arbeiten kann und mit dem Auto zur Arbeitsstelle fahren muss, braucht jetzt eine ‚autocertificazione‘, eine Bescheinigung, auf der genau steht, von wo man kommt, wohin man genau fährt und warum man seine Gemeinde verlässt. Nur drei Gründe berechtigen das Verlassen des Heimatortes: 1. Arbeit, 2. Gesundheit (Arzttermin), 3. dringende Gründe (unter anderem Lebensmitteleinkäufe, Pflege der Eltern et cetera). Alle Kindergärten, Schulen, Universitäten, Sportzentren, Schwimmbäder, Diskotheken, Pubs, Theater, Kinos, Museen und so weiter sind geschlossen. Kirchen haben geöffnet, aber es finden keine Gottesdienste statt. Beerdigungen sind nur im kleinsten Familienkreis gestattet, andere Feierlichkeiten dürfen nicht zelebriert werden. Lebensmittelgeschäfte und Apotheken haben normale Öffnungszeiten, während Bars, Restaurants und Pizzerien nur von 6 bis 18 Uhr öffnen dürfen. Bedienung an der Theke ist nicht erlaubt – also kein Espresso mehr im Stehen – und die Tische müssen mindestens einen Meter Abstand voneinander habe n. Im Fernsehen laufen mittlerweile ständig Spots, wie man richtig Hände wäscht, dass man metergroßen Abstand halten soll und besonders wichtig: kein Händeschütteln, keine Umarmung, keine Begrüßungsküsse… In den letzten 48 Stunden (Stand Mittwoch, Anmerkung der Redaktion) haben in Cavaion fast alle Lokale und Geschäfte freiwillig geschlossen und immer mehr Läden schließen sich dieser Welle der Solidarität an. Keiner möchte zur Verbreitung des Virus beitragen und niemand hat richtig Lust ‚mal kurz an der Bar einen Aperitif zu trinken oder shoppen zu gehen. Viele haben ihr Lokal spontan umorganisiert und bieten nun Lieferdienste oder Take Away an. Tagsüber ist Cavaion wie ausgestorben, aber abends wird es richtig gespenstisch: keine Jugendlichen auf knarrenden Mopeds, keine Nachbarn, die beim Heimkommen etwas lauter sind oder sich lachend von Freunden verabschieden, keine Motorengeräusche von wegfahrenden Autos. Beim hastigen Einkaufen passt man auf, dass man niemandem zu nahe kommt, spricht einem Fremden mit einem zaghaften Lächeln Mut zu und versucht nichts anzufassen, außer dem am Eingang bereits desinfizierten Griff des Einkaufswagens. Dann nichts wie nach Hause, mindestens 40 Sekunden akkurat Hände waschen und aufatmen: In den eigen vier Wänden fühlt man sich (fast) sicher. „Man wartet mit Grauen auf Zahlen“

Dann sitzt man zuhause – wenn man Glück hat, mit Familie oder Haustier – und wartet abends mit Grauen auf die aktualisierten Zahlen der Infizierten, gerät in Panik angesichts der hohen Todesrate und macht sich jeden Tag mehr Gedanken um die Zukunft. Denn neben der Sorge um die Gesundheit wächst die Angst vor der finanziellen Not und den verheerenden wirtschaftlichen Folgen aufgrund der ausbleibenden Touristen und der Einschränkungen im Handel. Aber immer wieder hört man diesen aufmunternden Satz: ‚Andrà tutto bene` - Es wird alles gut werden…

Sorge um die Freunde in der Partnergemeinde

Gegenseitige Besuche im Wechsel prägen das gute Verhältnis zwischen Bad Aibling und den Partnern aus Cavaion. Aktuell stehen jedoch keine Besuche auf dem Plan, die durch die Verbreitung des Coronavirus gefährdet wären, wie Irmi Gruber, die Vorsitzende des „Freundeskreis Cavaion“ sagt: „Unsere italienischen Freunde wollten heuer ohnehin erst im Herbst kommen. Bis dahin hoffen wir alle, dass sich die Lage normalisiert hat.“ Wie schwierig die Situation für Betroffene ist, weiß auch der Bad Aiblinger Rudi Gebhart. Er und Fabrizio Banterla, der Zweite Vorsitzende des Vereins Cavaion Nel Mondo, sind gute Freunde. Sie stehen in engem Kontakt. „Fabrizio hat eine riesige Gärtnerei. Dort herrscht jetzt absoluter Stillstand. Keiner will im Moment etwas im Garten tun, die Menschen haben andere Sorgen. Er sagt, was er jetzt an Einnahmen verliert, kann er das ganze Jahr nicht mehr reinholen“, berichtet Gebhart.


Treffen liegen auf Eis


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